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Aber wenn Sie auf der Suche nach faszinierender Literatur sind, dann könnten Sie hier richtig sein. Ich verfasse nämlich welche, denn ich liebe eine gute Geschichte und ich liebe Lyrik, wenn Worte sich zu Erzählungen und Emotionen vereinen und sie nach der Essenz des Menschen und seines bescheidenen Lebens reichen.

Die Zweifel an den Möglichkeiten unserer Sprache mögen berechtigt sein, aber an den fantastischen Möglichkeiten von Geschichten kann kein Zweifel bestehen.

Neben allen Intentionen ist es mir am wichtigsten auch zu unterhalten. Was da dann genau unterhält mag nicht jedem gefallen, aber niemand wird es bereuen. Abgründig, aber auch mit Ausnahmen, erscheint das Erzählte wie auch das Gedichtete, das ich versuche in das Licht dieser Welt zu holen. Weshalb es sich immer so anfühlt, als hätten sie ihren Schatten nie verlassen.

Daniel Biehn - Autor für die phantastischeren Seiten unserer Einbildung

...und oft auch den finstersten davon. Mein Pseudonym ist Andiel Humin, ein paar armen Teufeln bin ich dagegen besser bekannt als Daniel Biehn. Ich bin ein Autor ohne Ruf (höchstens verrufen, mein Laster, mein einziger Stolz) und genereller Spinner. Um der Absurdität der Welt etwas näher zu kommen, habe ich beschlossen Menschen zu entführen. Ich entreiße sie ihrer heimeligen Welt und reiße sie als meine Leser in einem Sog der entfesselten zum Leben erwachten Finsternis in die spaghettisierten Zerrbilder unserer Welt.

Wer seinen Blödsinn sein lässt, ist deshalb noch kein bisschen klüger.

Die Geschichten und Gedichte mögen absurd, grotesk oder morbide wirken. Auf manchen mögen sie auch wie Poesie von unwiderstehlicher abgründiger Schönheit wirken und auf andere wie enstellte Zysten eines perversen Verstands. Doch die Wahrheit zeigt sich nur entstellt. Ihr wahres Antlitz könnten wir ebenso wenig ertragen, als dass wir es verstehen könnten, aber die Literatur führt uns in ihre Nähe und lässt sie uns wie ein Blinder spüren, der in einer elektrisierenden Eingebung eine Farbe fühlt.

Der Tausendfüßler

Phantastischer Roman

Der Tausendfüßler erzählt vom finsteren Strudel einer Welt im Zerfall und dem Schicksal von Gregor, der in diesen albtraumhaften Strudel rätselhafter Ereignisse gerät. Er bewegt sich zwar nicht vom Fleck. Das aber ändert nichts daran, dass ihn die Tektonik der Welt aus den wie Raum-Zeit gekrümmten Polstern seiner eigenen Couch treibt.

Ein Junge verschwindet unter ungeklärten Umständen. Gregor ist eigentlich ein verzagter Eigenbrötler, aber zum Leidwesen für ihn, weil er sich nicht nur im Wald auskennt, wo der Junge verschwunden ist, sondern sich auch dort hinein traut, fällt es nicht zuletzt ihm zu den Verschollenen zu finden. Was er aber dort findet ist weit mehr, als ein Verschollener. Das Erwachen im Unterholz, ist auch sein Erwachen.

Für alle Phantasten, die etwas für Kafka und auch für H.P. Lovecraft übrig haben und denen die übliche Kost zu seicht ist.

Schlafmohn

Gedichtband

Eine Reise an das Ende und den Beginn der Welt. Zum sprudelnden Born von Blut und Wasser und dem schwarzen Funkeln, zwischen dem Leuchten.

Wie wäre es mit einem Haiku zur Einstimmung?

Samt der Erde

Blüten ringen ab,
Was die Welt nicht geben will.
Schmuck der harschen Haut.

Aber wo nur?

Vielleicht fragen Sie sich erfreulicherweise, wo kann ich die Bücher aber nun bekommen? Dann gibt es die gute Nachricht, dass die Bücher fertig existieren und die schlechte, dass sie schlicht noch nicht verlegt sind. Sollten Sie also nicht nur Leser, sondern auch Literaturagent oder Verleger sein, bin ich für Anfragen immer offen. Und natürlich freue ich mich über jedwedes Feedback.